Bei dem Diskussionsabend, den wir kürzlich anlässlich des 50. Jahrestages der Verleihung des Friedensnobelpreises an Andrej Sacharow veranstaltet haben, hielt unser Vorstandsmitglied Uta Gerlant eine Eröffnungsrede, die wir hier dokumentieren.
Am 10. Dezember 1975 wurde Andrej Sacharow offiziell der Friedensnobelpreis verliehen. Weil die Sowjetunion den Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten nicht ausreisen ließ, wurde der Preis von seiner Ehefrau Jelena Bonner entgegengenommen, die auch Sacharows Preisrede vortrug. Genau 50 Jahre später wollen wir auf einem Diskussionsabend an dieses Ereignis erinnern.
Die russische Historikern Evgenia Lezina (Ljosina) ist im akademischen Jahr 2024/25 Sacharow-Stipendiatin. Im Interview erläutert die KGB-Expertin, die seit 2018 am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) forscht, ihre Sicht auf den Krieg gegen die Ukraine und seine Ursachen. Und kommt zu interessanten Schlussfolgerungen.
Die russische Philosophin Tatiana Levina ist die dritte Wissenschaftlerin, die ein Andrej-Sacharow-Stipendium für geistige Freiheit erhalten hat. Levina promovierte 2007 zum Thema “Anthropologie des Kinos” an der Moskauer Lomonossow-Universität. Bis 2020...
Wenige Monate nach Andrej Sacharows Tod analysierte der prominente Ostrecht-Experte Otto Luchterhandt dessen Entwurf für eine neue sowjetische Verfassung. Professor Luchterhandts Beitrag für die Zeitschrift “Osteuropa” wurde im Sommer 1990 verfasst und...