Katya Nikitina ist die neueste Sacharow-Stipendiatin. Die 36-jährige Literaturwissenschaftlerin aus Sibirien wird von Mai bis Oktober an der Ruhr-Universät Bochum zu den ökologischen Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine forschen.
Zum dritten Mal haben die Deutsche Sacharow Gesellschaft, die Ruhr-Universität Bochum und das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam die Andrej-Sacharow-Stipendien für geistige Freiheit vergeben. Die neuen Stipendiatinnen sind Svetlana Eremeeva (Bochum) und Daria Ganzenko (Potsdam).
Die russische Historikern Evgenia Lezina (Ljosina) ist im akademischen Jahr 2024/25 Sacharow-Stipendiatin. Im Interview erläutert die KGB-Expertin, die seit 2018 am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) forscht, ihre Sicht auf den Krieg gegen die Ukraine und seine Ursachen. Und kommt zu interessanten Schlussfolgerungen.
Der Historiker und Perestroika-Experte Alexander Kotschekowski erhält ein Sacharow-Stipendium für seine Forschungsarbeit an der Ruhr-Universität Bochum.
Die russische Philosophin Tatiana Levina ist die dritte Wissenschaftlerin, die ein Andrej-Sacharow-Stipendium für geistige Freiheit erhalten hat. Levina promovierte 2007 zum Thema „Anthropologie des Kinos“ an der Moskauer Lomonossow-Universität. Bis 2020 lehrte sie an der Higher School of Economics (HSE) in der russischen Hauptstadt. Seit 2021 ist sie in Deutschland, wo sie zunächst am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen wirkte. Im Sommersemester 2024 ist sie als Sacharow-Stipendiatin an der Bochumer Ruhr-Universität.
Die Deutsche Sacharow Gesellschaft hat gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum und dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam erstmals Andrej-Sacharow-Stipendien für geistige Freiheit vergeben.