Hunderttausende Männer führen im Auftrag des Kreml einen brutalen Krieg in der Ukraine. Seit vier Jahren versuchen sie, ihr Nachbarland zu vernichten. Früher oder später werden sie – verroht, gewaltbereit und schwer traumatisiert – in ihre Heimat zurückkehren. Diese Männer wieder in die Gesellschaft zu integrieren gehört zu den größten Herausforderungen für Wladimir Putins Regime. Lesen Sie den Bericht über unser Briefing dazu von Ulrike Gruska.
Welche Rolle spielt Angst bei der Konsolidierung des Putin-Regimes und der gesellschaftlichen Unterstützung für Krieg gegen die Ukraine? Das war das Kernthema eines wissenschaftlichen Kolloqiums, das die Deutsche Sacharow Gesellschaft kürzlich in Berlin mit dem russischen Meinungsforscher und stellvertretenden Leiter des Lewada-Zentrums Lew Gudkow abgehalten hat.
Im Dezember haben wir mit einer großen Diskussion in Berlin an die Verleihung des Friedensnobelpreises an Andrej Sacharow vor 50 Jahren erinnert. Die Deutsche Welle hat darüber einen Bericht veröffentlicht, den wir mit freundlicher Genehmigung der Redaktion in deutscher Fassung wiedergeben.
Mit antiwestlicher Demagogie und Militarisierung in allen Lebensbereichen hält der Kreml die russische Gesellschaft auf Kriegskurs und sorgt für den eigenen Machterhalt, schreibt das Lewada-Zentrum in einer von der Deutschen Sacharow Gesellschaft in Auftrag gegebenen Studie. Dabei sorgt der Trump-Effekt für interessante Veränderungen im Amerika-Bild.
Bei dem Diskussionsabend, den wir kürzlich anlässlich des 50. Jahrestages der Verleihung des Friedensnobelpreises an Andrej Sacharow veranstaltet haben, hielt unser Vorstandsmitglied Uta Gerlant eine Eröffnungsrede, die wir hier dokumentieren.
Zum dritten Mal haben die Deutsche Sacharow Gesellschaft, die Ruhr-Universität Bochum und das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam die Andrej-Sacharow-Stipendien für geistige Freiheit vergeben. Die neuen Stipendiatinnen sind Svetlana Eremeeva (Bochum) und Daria Ganzenko (Potsdam).