An diesem Freitag, 6. November um 17:30 Uhr, laden wir zu einem Podiumgespräch mit der Journalistin Zhanna Agalakova beim Filmfestival in Cottbus ein. In ihrem Film „A little gray wolf will come“ blickt die frühere TV-Korrespondentin kritisch auf ihre Arbeit für das russische Staatsfernsehen zurück.
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Zhanna (Schanna) Agalakova arbeitete zwischen 2005 und 2022 als Auslandskorrespondentin für den russischen Staatssender Erster Kanal, zuletzt in Paris. Nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine kündigte sie Anfang März 2022 ihren Job und kritisierte die Berichterstattung ihres Senders als „Gehirnwäsche“. 2025 wurde sie zur „ausländischen Agentin“ erklärt.
Nach der Vorführung ihres Films A LITTLE GRAY WOLF WILL COME (Trailer), in dem sie über ihre Rolle als prominente Reporterin und ihr gebrochenes Verhältnis zu Russland reflektiert, sprechen wir mit ihr über die gegenwärtige politische Kultur in Russland, über die Lage der Medien und den Druck, der auf Journalistinnen und Journalisten sowie Filmschaffenden lastet – auch im Exil.
Auf dem Podium:
- Zhanna Agalakova, Regisseurin und Produzentin (A LITTLE GRAY WOLF WILL COME)
- Sergej Lukaschewski, Chefredakteur von Radio Sacharow, langjähriger Leiter des Moskauer Sacharow-Zentrums
Moderation: Peter Franck, Vorstandsmitglied der Deutschen Sacharow Gesellschaft
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ORT: Kammerbühne, Wernerstraße 60, 03046 Cottbus
ZEIT: Freitag, 6. November 2026
- Filmvorführung: 15:30 Uhr (für Tickets hier klicken)
- Podiumgespräch: 17:30 Uhr (Eintritt frei)
„A little gray wolf will come“ wird unmittelbar vor dem Podiumgespräch gezeigt. Zu Beginn der Vorführung um 15:30 Uhr läuft als Vorfilm der estnische Animationsfilm „Winter in March„.
Das Podiumgespräch findet auf Russisch und Deutsch mit Simultandolmetschung statt..
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Die Veranstaltung findet im Rahmen des vom Auswärtigen Amt geförderten Projekts „Wege zur Aufarbeitung von Krieg und Diktatur“ der Deutschen Sacharow Gesellschaft statt.

