Fotos: privat / Josef Fischnaller

 

Am Mittwoch den 23. November diskutieren wir in der Uni Köln mit der bekannten russischen Politologin Ekaterina Schulmann übr die Lage und Aussichten der russischen Zivilgesellschaft.
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Der massive politische Druck hat die zivilgesellschaftlichen Strukturen in Russland schon vor dem 24. Februar stark geschwächt. Dennoch schien es, dass sich die russische Zivilgesellschaft unter großen Schwierigkeiten entwickelte: Immer mehr Menschen zeigten Engagement, soziale Aktivitäten und Bürgerinitiativen weiteten sich aus. Anfang 2022 gab es in Russland – trotz zunehmender Repression – immer noch Raum für ziviles Engagement.

Doch mit dem verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine wurden auch noch die Reste dessen zunichtegemacht, was die demokratische Zivilgesellschaft 30 Jahre lang aufgebaut hatte.

Gibt es in Russland heute noch eine Zivilgesellschaft? Unter welchen Bedingungen kann sie künftig eine Chance haben, die Politik zu beeinflussen? Können basisdemokratische Initiativen in einem autoritären Staat überdauern? Wie kann die internationale Gemeinschaft die russische Zivilgesellschaft unterstützen und ihre Isolation verhindern?

Darüber diskutieren:

  • Ekaterina Schulmann, russische Politikwissenschaftlerin, Fellow an der Robert Bosch Academy in Berlin
  • Prof. Angelika Nußberger, Universität zu Köln, Direktorin der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz.

Die Diskussion findet am 23. November ab 20:00 Uhr im Lesesaal der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz an der Universität zu Köln (Kerpener Str. 30, 50937 Köln), sowie online statt. Sie wird simultan auf Deutsch und Russisch übersetzt.

Bitte melden Sie sich unter diesem Link an: https://forms.gle/Fwys7CJ97FjnLJv67

Informationspartner: Youtube-Kanal “O Strane i Mire” (Über Land und Welt)

 

Die Diskussion ist eine Kooperationsveranstaltung von der Deutschen Sacharow Gesellschaft e.V., der Zweigstelle Köln/Bonn der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V., der Universität zu Köln und des Lew Kopelew Forums. Sie wird im Rahmen des Projekts „Dialoge in der Turbulenzzone” vom Auswärtigen Amt unterstützt.